Ressourcenschonung & Klimawandel

Beim Thema Ressourcenschonung und Klimawandel ist der bewusste Umgang mit Gold, für den wir schon seit 1997 stehen, wohl der innovativste – weil in Deutschland noch kaum praktizierte – Teil unseres integrierten Nachhaltigkeitskonzeptes. Mehr dazu erfahren Sie unter Ecofair.

Für uns hat der ökologische Aspekt von Nachhaltigkeit beim Thema Schmuck vor allem zwei Dimensionen:

a. Das Produkt:

Schon beim Entwurf unserer Schmuckstücke achten wir darauf, dass wir mit zeitlosem Design die Schmuckstücke davor bewahren, dass sie unmodern werden. Wir verbinden Ressourceneffizienz mit Funktionseffizienz, indem wir so wenig Material wie möglich, aber so viel wie für die Stabilität nötig, verwenden. Alle unsere Schmuckstücke zeichnen sich durch Langlebigkeit aus, da sie sich reparieren und umarbeiten lassen. So kann sogar der Nutzen neu definiert werden. Die planmäßige Unbrauchbarkeit eines Gegenstandes lehnen wir als Ziel unserer Arbeit ab. Meistens verwenden wir nur eine homogene Legierung für die Herstellung unserer Schmuckstücke. Deshalb ist das Recycling bei Bedarf leichter und mit geringerem Energieaufwand durchzuführen.

Bei unseren Einzelanfertigungen erzielen wir eine noch längere individuelle Nutzungsdauer. Das liegt daran, dass sie genau den Bedarf des einzelnen Kunden erfüllen und eine hohe Identifikationsmöglichkeit bieten, indem der Kunde an der Gestaltung selbst mitwirkt. Außerdem erreichen wir durch die individuelle Anfertigung eine perfekte Passform und hohen Tragekomfort. Im Idealfall begleitet ein Schmuckstück aus unserem Atelier die Menschen generationsübergreifend, wenn es an Kinder und Kindeskinder vererbt wird.

b. Die Produktion:

Wir verwenden ecofaire Materialien, die umweltverträglich gewonnen und fair gehandelt wurden. Die Produktionseffizienz erhöhen wir durch die Einsparung von Energie und Wasser und schonen so wertvolle Ressourcen. Seit Sommer 2007 beziehe ich für meine Goldschmiede Strom ausschließlich aus regenerativen Energiequellen. In den vergangenen vier Jahren haben wir dadurch mehr als 20 Tonnen CO2-Ausstoß vermieden. Chemikalien setzen wir nur dort ein, wo es unbedingt erforderlich ist.

Wenn möglich ersetzen wir sie durch unschädlichere Substanzen. In der Goldschmiedewerkstatt setzen wir moderne Ruß- und Feinstaubfilter ein, um die Luftreinhaltung zu gewährleisten. Wir achten darauf, dass wir Müll so weit wie möglich vermeiden. Den Restmüll führen wir als Wertstoff getrennt dem Recycling zu.

Bei der Einrichtung des Ateliers legen wir Wert auf die Materialauswahl (Bambus, Linoleum, ...), auf die Langlebigkeit durch solide handwerkliche Anfertigung und auf die variablen Einsatzmöglichkeiten der Einrichtungsmodule. Unsere Verpackungen sollen nicht nur ihrem hochwertigen Inhalt entsprechen, sondern auch mehrfach verwendbar und leicht recycelbar sein. Aktuell sind wir dabei, eine nachhaltige Verpackungsserie zu entwickeln: Viele herkömmliche Schmucketuis werden in Fernost unter Verwendung bedenklicher Materialien und Farben fabriziert. Deshalb suchen wir nach einer Lösung, wie wir unseren Schmuck sicher und schön verpacken können, ohne die Umwelt zu schädigen. Sobald wir eine Lösung gefunden haben, werden Sie es hier erfahren.

Als Mitglied der "Umweltpartnerschaft Hamburg" habe ich mich seit 2007 am Programm "Unternehmen für Ressourcenschutz", u.a. mit der Beleuchtungsoptimierung durch Umstellung auf energieeffiziente Leuchtmittel, durch Müllvermeidung und Mülltrennung sowie durch den Einsatz von biologisch abbaubaren Reinigungsmitteln beteiligt. Auch 2011 haben wir eine Energieeffizienzberatung von BAUM-Consult durchführen lassen und sind dabei, die empfohlenen Maßnahmen umzusetzen.

Unser Engagement für unsere Umwelt verbinden wir mit dem konkreten Leben vor Ort:

In der Regel benutzen alle Teammitglieder für den Arbeitsweg das Fahrrad oder Bus & Bahn. Durch den Verzicht auf einen motorisierten Fuhrpark sparen wir nicht nur CO2-Emissionen und Unterhaltskosten ein, wir entschärfen nebenbei die Parkplatznot in unserem Viertel und tun etwas für unsere körperliche Fitness.

Gemeinsam mit anderen nachhaltig wirtschaftenden Unternehmen im Grindelviertel habe wir uns zu "Grindel Goes Green" zusammengeschlossen.

Unser Ziel ist es zu zeigen, dass auch in unserer Nachbarschaft ökologische und soziale Verantwortung von Unternehmen gelebt werden. So haben wir im August mit einer Tombola 3.000 € für die Aktion "MeinBaum – MeineStadt" gesammelt. Noch in diesem Jahr können sechs fehlende Bäume in unserem Viertel gepflanzt werden und unsere Stadt noch lebenswerter machen.


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